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Bootswandern auf dem Regen

ACHTUNG: Wegen Sanierungsarbeiten ist die Regenbrücke in Reichenbach bis Frühjahr 2012 komplett gesperrt. Die Boote müssen umtragen werden! siehe Plan (PDF)


Vom Blaibacher See bis Regensburg!
Unter Wanderfahrern zählt der Regen zu den schönsten Flüssen Bayerns. Die klassische Strecke beginnt vor Pulling bei Blaibach, an der Mündung des Weißen Regen in den Schwarzen Regen, und führt in fünf bequemen Tagesfahrten nach Regensburg.

 

Bootswandern auf dem Regen

Bootswandern auf dem Regen: Hunderte von Wander- und Radwanderwegen und einige hundert Kilometer Loipen und Touren führen durch die landschaftlich so reizvollen Landkreise Regensburg, Schwandorf und Cham. Der Wanderweg, von dem wir heute sprechen, ist aber ein anderer: 107 km lang, vom Blaibacher See bis zur Mündung in die Donau in der 2.000-jährigen Stadt Regensburg (UNESCO Welterbe), auf dem größten und längsten Fluss des Bayerischen Waldes – Bootswandern auf dem Regen… Der Große Regen kommt aus Böhmen bei Bayerisch Eisenstein über die Grenze, vereinigt sich bei Zwiesel mit dem Kleinen Regen, der aus dem Gebiet des Rachel kommt, fließt von da an als Schwarzer Regen an den Städten Regen und Viechtach vorbei, lässt sich zum Höllensteinsee und Blaibacher See aufstauen. Vor Blaibach (Pulling) trifft er auf seinen Bruder, den Weißen Regen.

Der Regen - Vom Waldgebirge zur Donau: Der kommt aus dem Kleinen Arbersee, springt über uraltes Gestein durch den Lamer Winkel und am Kneippheilbad Bad Kötzting vorbei und vermengt seine Wasser mit denen des Schwarzen Regen.
Von Blaibach an nennt er sich dann nur noch Regen. Und das ist nun die Bootswanderstrecke…
Bootswanderer, die Beschaulichkeit lieben, werden glücklich sein. Denn viele Kostbarkeiten liegen an beiden Uferseiten auf dem Bootswanderweg: Landschaft von lieblich bis wildromantisch, Kultur vom uralten Marienmünster in Chammünster bis zur eindrucksvollen modernen Kirche zu Diesenbach bei Regenstauf, einladende Städte, Märkte und Dörfer, romantische Burgen, malerische Landschlösser, ehrwürdige Klöster, dazu Gastlichkeit vom einfachen Landgasthof bis zum Luxus-Restaurant.
Der Wasserwanderer ist auf den 107 Kilometern nicht auf sich allein gestellt: Genügend Rast- und Zeltplätze sind an der Strecke eingerichtet, Informationstafeln weisen auf Natur- und Kulturschönheiten hin, künden die 15 Wehre an, bei denen man das Boot umtragen muss und zeigen, wo man Hunger stillen und Durst löschen kann. Fünf Tages-Etappen wären das Ideale, wobei es der eine auch durchaus schneller machen kann, der andere aber keineswegs das Etappenziel am anderen Morgen gleich wieder verlassen muss. Am Ziel jeder Etappe (ausgenommen Regensburg) wartet ein Zeltplatz, doch gibt es natürlich auch Hotels, Gasthöfe und Privatquartiere.

 

 

 

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