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Wasserburg zu Wetterfeld - Burgruine

Beschreibung

Burgruine Wetterfeld
 

 

Lage und Zugänglichkeit

 
Wetterfeld liegt wenige Kilometer nordöstlich von Roding direkt an der B 85. Zur mitten im Dorf liegenden Burgruine gelangt man, wenn man in Wetterfeld die B 85 nach links Richtung Stamsried verläßt. Die Anlage befindet sich teilweise in Privatbesitz.
 
 

Geschichte


Bereits 1118 erscheint Gottfried von Wetterfeld als Ministeriale der einflussreichen Diepoldinger, der Markgrafen von Cham/Vohburg. In der Mitte des 13. Jh. geht die Burg an die Wittelsbacher, die einen Gerichtssitz einrichten, 1329 im Hausvertrag von Pavia an die Pfalz. Anfang des 15. Jahrhunderts stürmen die Hussiten die Burg, allerdings wird sie wiederaufgebaut. Im Dreißigjährigen Krieg zerstörten die Schweden Wetterfeld abermals.
 
 

Zustand und Besonderheiten

 

Wetterfeld eine der wenigen nachweisbaren Wasserburgen in der Oberpfalz. Im Nordosten begrenzte der Dorfweiher die Anlage, der heute noch gut sichtbare, ausgemauerte und tiefe Graben konnte im Verteidigungfall durch Schleusen zum Regen gleichfalls mit Wasser gefüllt werden.
 
Im Wesentlichen steht nur noch der große Torturm aus Bruchsteinen mit Eckquadern, der sicher einmal höher war. Er besitzt zwei Durchgänge mit gemauerten Nischen, in die eine große und eine kleine Zugbrücke eingelassen werden konnten (ganz ähnlich in Wernberg). Die oberen, bewohnbaren Stockwerke machen ihn zu einer Variaton des spätmittelalterlichen Wohnturmes. Er stammt wie die gesamte Verteidigungsanlage (Zwinger, Mauertürme, Graben) aus der ersten Hälfte des 15. Jhs., also der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Hussitenangriff. Von der hochmittelalterlichen Burg ist nichts mehr zu erkennen. Andere Gebäude (u.a. Stallungen, Waffenkammern, Getreidekasten) sind in heutigen Wohnhäusern aufgegangen oder verschwunden. Die Kirche des Dörfchens ist wohl aus einer früheren Burgkapelle hervorgegangen, sie wurde 1518 erbaut bzw. erneuert.

Berge

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