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Berge

Wandertipp des Monats

Liebe Besucher und Wanderfreunde,

Sie sind auf der Suche nach einer Wanderung im Vorderen Bayerischen Wald?

Finden Sie hier jeden Monat einen Wander- oder Geheimtipp, um den hoch frequentierten Wegen zu entgehen.

Unsere Tipps stammen von unseren Vorwald-Gemeinden!

Viel Freizeitspaß und Naturerlebnisse im Vorderen Bayerischen Wald!

Wandertipp Ostern 2021

Adlmannsteinweg mit 10 km oder Rundweg Wörth mit 3 km

Ostern 2021 und herlichstes Ausflugswetter!

Wohin werden Sie fragen? Wir stellen Ihnen hier zwei Alternativen zu den bekannten und gut besuchten Ausflugsorten vor!

Wir bitten Sie dringlichst an diesen freien Tagen die bekannten Ausflugsziele zu meiden. Lesen Sie dazu auch die Kampage "Respektvoll - auf dem Weg & mit der Natur".  So schön das Höllbachtal auch ist, so bitten wir Sie, meiden Sie das Naturschutzgebiet gerade an den Feiertagen. Nicht nur die Natur und die bereits arg in Mitleidenschaft gezogenen Anwohner werden es Ihnen danken, sondern Sie tun sich gerae in Corona-zeiten auch selbst einen Gefallen!

Unser TIPP: Besuchen Sie das Höllbachtal außerhalb der Feiertage während der Woche. Hier können Sie mit der entsprechendenen Rücksichtnahme dieses besondere Tal als Naturerlebnis auch genießen!

Hier unsere beiden vorgeschlagenen Routen:

Rundweg Adlmannstein:

Start-/Zielpunkt:

Kirche Altenthann, Ringstraße in Altenthann

Parkmöglichkeiten:

Ortseingang, Johannisbreite; Von hier aus sind es nur wenige 100 Meter zur Pfarrkirche.

Länge:

Die Wanderung zum Nachbarort Adlmannstein und zurück über die tolle hügelige und natürliche Landschaft umfasst 8,9 km Länge.

Beschreibung:

Wir starten bei der Kirche in Altenthann und folgen der Beschilderung (rotes Dreieck) an der Grundschule vorbei in Richtung Westen. Der Weg führt uns ins Tal, vorbei am Lehrbienenstand und in den Wald, wo wir neben einem Bach bleiben.

Bei der Gsellmühle queren wir die Teerstraße und wandern über Wiesen und durch bewaldete Hänge bis Adlmannstein.

Wir überqueren den Bach (ab hier Markierung grünes Rechteck) und gehen rechts zur Hauptstraße.

Dort links und nach ca. 100 m bergauf wandern wir beim Feuerwehrhaus rechts auf einen Feldweg. Diesem folgen wir, bis wir bei einem Feldkreuz (bei Rudersdorf) auf einen geteerten Wirtschaftsweg stoßen, dem wir immer geradeaus folgen.

Bei einem Wäldchen verlässt der Weg mit der grünen Markierung unsere Route.

Wir bleiben auf der Straße bis zum Weiler Pfittershof.

Dort verlassen wir rechts den geteerten Weg unterhalb des Bauernhofes.

Vorbei an einer Kapelle geht es hinab ins Tal, bis wir die Kreisstraße R 25 erreichen.

Wir queren diese und folgen ihr rechts für ca. 100 m, ehe wir links Richtung Hornismühle abbiegen.

Die nächste Straße geht´s gleich wieder rechts (ab hier Markierung rotes Rechteck bis Altenthann) und führt uns leicht bergauf nach Orhalm.

Vorm Bauernhof führt uns rechts ein Feldweg zum kleinen Weiher am Waldrand und im Wald weiter bergauf.

Auf der Anhöhe erreichen wir die Teerstraße, auf der wir ein kurzes Stück gehen.

Nach ca. 200 m, bei Beginn der Baumreihe, biegen wir nach links auf einen Wiesensteig und gelangen so wieder zurück nach Altenthann.

Adlmannsteinweg mit 10 km oder Rundweg Wörth mit 3 km

Rundwanderweg (Wanderweg 4) um Wörth a.d.Donau

Start-/Zielpunkt:

Rathaus in Wörth, der Einstieg ist aber überall bei der Tour möglich;

Parkmöglichkeiten:

Parkplatz Hoher Rain, unter der Kreisklinik; Parkplatz Sandmühler Wiese; Parkplatz am Friedhof, Kapellenweg; Und an den Feiertagen auch bei den Einkaufscentern an den Ortseingängen; Bitte beachten Sie, dass Sie nur an offiziell ausgewiesenen Parkflächen stehen bleiben. Danke!

Länge:

3 km

Beschreibung:

Der Einstieg in den Rundwanderweg ist auf der gesamten Strecke möglich. Wir starten unsere Tour am Rathaus und gehen an der Kirche vorbei, die Treppen hoch Richtung Regensburger Straße.

Diese Überqueren wir und gehen weiter, am Bachbräu vorbei, die Lerchenhaube hinauf. Hier halten wir uns etwas links und folgen der Beschilderung Nr. 4 weiter bergauf, durch den Wald.

Am höchsten Punkt kreuzen sich der Rundwanderweg Nr. 4 mit dem Jakobsweg und dem Fernwanderweg E8. Wir gehen weiter in Richtung Norden. Beim Verlassen des Waldes hat man einen herrlichen Ausblick in Richtung Schwarzer Helm sowie über das neue Baugebiet „Am Brand“.

Am Ende des Weges biegen wir nach rechts ostwärts ab und folgen der Straße oberhalb dem Blindfenster und der Osserstraße in Richtung Herrnberg und Pestkapelle. Von der Pestkapelle überblickt man die gesamte Ludwigstraße, zur Kreisklinik und bis hinaus in die Au.

Wir folgen dem Weg weiter Richtung Osten, vorbei am Funkmast zur Arberstraße. Hier führt uns der Weg über eine Grünfläche mit einer Treppe zur Bayerwaldstraße, der wir nach rechts bis zur Taxisstraße folgen, in welche wir dann einbiegen.

Unser Weg führt uns dann über die Ludwigstraße –hier lohnt ein Blick nach oben zur Pestkapelle – zurück zu unserem Ausgangspunkt, dem Rathaus.

Dort können wir uns mit einem erfrischenden Eis bei der neu eröffneten Eisdiele belohnen!

 

Hilfreich

Bitte denken Sie aufgrund der Corona-Situation auch daran, dass keine Lokale und Geschäfte geöffnet sind und nehmen Sie ausreichend zu Trinken und bei Bedarf zu Essen mit. Auch an warme Kleidung sollten Sie denken... Im Schatten ist es oft noch kühl. "Zwiebellook" ist immer ein guter Tipp!

Wandertipp März 2021

Bienenlehrpfad in Hetzenbach bei Zell

Die Tage werden länger, die Natur erwacht. Auch die Bienen!
Der Bienenlehrpfad rund um Hetzenbach bietet herrliche Ausblicke in die schöne Vorwaldlandschaft: Es geht den Hügel runter und wieder rauf, führt inmitten eines "wild" erscheinenden lichten Jung-Laubwaldes, über Stege durch ein Biotop und lässt herrliche Blicke in die aufwachende Natur zu.

Der kurze Rundweg ist 3,1 Kilometer lang (reine Wanderdauer ca. 1 Stunde), wobei 85 Höhenmeter überwunden werden müssen. Start ist bei 610 Höhenmetern hinter der Wallfahrtskirche in Hetzenbach in der Nähe des Wäldchens, wo sich auch der Bienenlehrstand befindet. Dort sind auch Parkmöglichkeiten vorhanden. Es geht an einem kurzen Feldweg zum eigentlichen Rundweg. Hier führen Sie kleine "Bienen-Täfelchen" nach Thannhöfl (dies ist mit 525 Meter auch der tiefste Punkt der Wanderung). Wer absteigt muss auch wieder hinauf nach Hetzenbach, was aber mit ausreichend Pausen und den abwechslungsreichen Infos zur Bienenwelt gut zu schaffen ist.

Eine eigene Beschilderung gibt es nicht, aber entlang der "Bienchen" ist der Weg nicht zu verfehlen! Für Kinderwägen ist der Weg nicht geeignet! Gutes Schuhwerk ist gerade im Frühjahr immer empfehlenswert, da sich da und dort in manchen Ecken noch Schnee oder Eis befinden kann.

Der Wanderweg führt durch ein kleines Biotop, dass sich gerade im Frühjahr mit blühenden Weiden und summenden Insekten sehr lebendig zeigt. Die Wanderung, die nicht nur für Erwachsene viele Erkenntnisse über die Bienen bringt, ist insbesondere auch für Kinder, ja selbst Jugendliche, reizvoll und bietet neben zahlreichen Ausblicken auch viel Sehenswertes, wenn man sich für die erwachende Natur interessiert.

Bitte denken Sie aufgrund der Corona-Situation auch daran, dass keine Lokale und Geschäfte geöffnet sind und nehmen Sie ausreichend zu Trinken und bei Bedarf zu Essen mit. Auch an warme Kleidung sollten Sie denken, da doch noch recht frische Temperaturen vorherrschen. Während es in der Sonne oft schon recht warm ist, kann es bei bedecktem Himmel oder in den Waldstücken widerum noch recht kalt sein. "Zwiebellook" ist jedenfalls immer ein guter Tipp!

Wenn Ihnen noch nach einem Abstecher ist, bietet sich noch ein Besuch auf der Burgruine Lobenstein, direkt in Zell gelegen, an. Neben der Burg laden mächtige Steinriesen hinter der Burgruine zum Staunen ein. "Als hätte man sie nebeneinander aufgeschlichtet", mag es dem einen oder anderen durch den Kopf gehen beim Anblick der großen Felsen, die auch als "Helfenstein" bekannt sind. Im Mittelalter glaubte man, dass man beim Durchschlüpfen zwischen den Felswänden von Krankheiten, Lastern oder Ängsten befreit wurde. Wikipedia schreibt dazu: "Die dem Brauch zugrundeliegende Idee dürfte gewesen sein, beim Durchzwängen durch einen engen Pass, dem Geburtskanal vergleichbar, anhaftendes Übel (Krankheit, Verwünschung, Sündenlast) abzustreifen.  Egal ob man daran glaubt oder nicht: Mut erfordert es allemal, macht aber auch Spaß!

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