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Starý Herštejn (Hirschstein)

Beschreibung

Grenzburg Hirschstein

Im Mittelalter spielte die Grenzburg Hirschstein, erbaut vor 1266 zur Beobachtung des Regensburger Handelsweges, eine bedeutende Rolle zum Schutz der kirchlichen Güter der Prager Bischöfe um Bischofteinitz. Nachdem die Burg in Zeiten der Hussitenkriege erobert und verwüstet worden war, fanden hier räuberische Banden Zuflucht, die dann den Verkehr auf einer der Abzweigungen des erwähnten Regensburger Handelsweges „kontrollierten“. Nachdem die Banden im Jahre 1510 durch das königliche Heer vernichtet und die Burg zerstört worden waren, diente die Burgruine einige Jahrhunderte später, in Zeiten des sog. Kalten Krieges, wieder zum „Beobachten des Feindes“. In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde hier ein Meldeturm Nr. 162 errichtet – als Objekt des staatlichen Luftschutzes.
Dieser Standort sollte den Radarschatten abdecken. Interessant ist, dass der Militärturm, der im Jahre 1976 auf dem nahen Plattenberg in Betrieb gesetzt wurde, angeblich ursprünglich gerade hier auf dem Hirschstein stehen sollte. Zum Glück passierte das nicht, und der markante Gipfel des Böhmischen Waldes behielt dadurch seinen geheimnisvollen Zauber.

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