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Wandertipp Juni 2021 - langes Wochenende rund um Fronleichnam

Schlosspark Falkenstein

Der Falkensteiner Schlosspark mit seinen wildzerklüfteten Felsengebilden, zählt zu den größten Natur- und Felsenparks Bayerns. Er ist eine Stätte unberührter Natur direkt am Fuße des burgbewehrten Granitkegels mit seinen Baumriesen und wuchtigen Felstürmen. Auf markierten Wegen kann man ihn durchwandern und auch zur Burg Falkenstein gelangen.

Wandertouren durch den Schlosspark Falkenstein:

  • Froschsteig
  • Himmelssteig
  • Schlosssteig
  • Königsweg (mit Kinderwagen möglich)

Zu den Wanderwegen mit ausführlicher Beschreibung.

Rundwanderweg: Königsweg

Die Wanderung beginnt am Parkplatz hinter dem Rathaus.
Wir überqueren die Rodinger Straße und erreichen nach wenigen Metern, vorbei am Hotel "Am Schlosspark", den schattigen Hochwald des Felsenparks.
Der Wanderweg (Symbol Königsweg) führt uns zum rechts gelegenen Schützenplatz mit seinem mächtigen Steintisch.

Er führt weiter zum Königsplatz, dessen Bezeichnung auf einen Besuch der königlichen Majestäten Maximilian und Maria, sowie die fürstlichen Durchlauchten Maximilian von Thurn und Taxis und dessen Gemahlin Helene am 3. Juli 1852 zurückzuführen ist.

Wir halten uns dann rechts und sehen schon die Klause. Sie wurde auf einem Felshügel erbaut, eine romantische Holzhütte, die ein wenig an eine Kapelle erinnert. Hier soll vor vielen Jahren ein Einsiedler gehaust haben.

Wir gehen den Weg weiter rund um die Klause und folgen der Beschilderung bis wir wieder am Einstiegspunkt ankommen.
Mit dem Kinderwagen: Wir kehren wieder über den Königsplatz zurück zum Weg, den wir vorher gekommen sind

Hinweis:
Die Wanderung durch den Falkensteiner Schlosspark ist zwar nicht besonders lang, sie erfordert aber vor allem bei feuchter Witterung festes Schuhwerk und eine gewisse Trittsicherheit.

Bei den Wanderungen durch den Schlosspark können Sie folgende Plätze erleben:

  • Schützenplatz: Schon im 18. Jahrhundert (oder noch früher) wurde hier der Schießsport betrieben.
  • Königsplatz: Die Bezeichnung führt auf einen Besuch der königlichen Majestäten Maximilian und Maria, sowie die fürstlichen Durchlauchten Maximilian von Thurn und Taxis und dessen Gemahlin Helene am 3. Juli 1852 zurück.
  • Klause: Hier soll vor vielen Jahren ein Einsiedler gehaust haben.
  • Schiefer Stein: Der Beginn eines beschwerlichen Abschnittes wird angekündigt.
  • Froschmaul: Die Ähnlichkeit fällt sofort ins Auge.
  • Steinernes Gäßchen: Scheint in das Innere des Burgberges zu führen.
  • Himmelsleiter: Ein beschwerlicher Weg über eine lange Holztreppe.
  • Herzbeutel Gäßchen: Ein in Felsspalte eingeklemmter freihängender Stein in Form eines Herzbeutels.
  • Hohler Stein: Wird auch Herminensgrotte genannt, eine natürliche Höhle in diesem Steinmassiv.
  • Burg-Museum: Besichtigung Museum Jagd und Wild, oder eine kräftige Brotzeit in der gemütlichen Burggaststätte mit Biergarten.
  • Rückweg über den Schloßweg und Aufstieg nach ca. 50 m zur Schloßkapelle.
  • Schanzl: diente vormals als vorgelagerte Verteidigungswehr und war mit Kanonen bestückt.
  • Leuchtmoos: Das Laubmoos schimmert aus einer verschlossenen Höhle smaragdgrün.
  • Etwa 5 m hoher Stein mit Gedenktafel. Sie erinnert an den tödlichen Absturz eines Kindes am 30. August 1836.

 

TIPP:

  • "Zwiebellook", mehrere Schichten für Regenschauer
  • Toilettengang vor der Tour! Keine öffentliche Toilette vorhanden; Die Burggaststätte Falkenstein ist leider geschlossen!
  • Respektvoller Umgang mit der Natur

 

Echte Naturgenießer…

nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel und parken nur auf ausgewiesenen Parkplätzen.

fahren und gehen nur auf Wegen und akzeptieren Wegesperrungen.

lassen ihren Müll nicht liegen, sondern packen ihn wieder in den Rucksack ein.

nehmen Ihre Hunde an die Leine und auch deren Hinterlassenschaften wieder mit.

nehmen Rücksicht auf die hier lebenden Tiere und Pflanzen.

…. sind respektvoll mit der Natur und auf dem Weg!

Ein harmonisches Nebeneinander von Wanderern, Mountainbikern, Landwirten, Förstern, Grundbesitzern, Jägern und vielen anderen ist uns ein besonderes Anliegen. Daher bitten wir um ein rücksichtsvolles Miteinander, für gegenseitiges Verständnis und Verstehen. DANKE dafür!
Wir wünschen Ihnen einen genussvollen Aufenthalt in der Natur und eine schöne Zeit.