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Wandertipp März 2021

Bienenlehrpfad in Hetzenbach bei Zell

Die Tage werden länger, die Natur erwacht. Auch die Bienen!
Der Bienenlehrpfad rund um Hetzenbach bietet herrliche Ausblicke in die schöne Vorwaldlandschaft: Es geht den Hügel runter und wieder rauf, führt inmitten eines "wild" erscheinenden lichten Jung-Laubwaldes, über Stege durch ein Biotop und lässt herrliche Blicke in die aufwachende Natur zu.

Der kurze Rundweg ist 3,1 Kilometer lang (reine Wanderdauer ca. 1 Stunde), wobei 85 Höhenmeter überwunden werden müssen. Start ist bei 610 Höhenmetern hinter der Wallfahrtskirche in Hetzenbach in der Nähe des Wäldchens, wo sich auch der Bienenlehrstand befindet. Dort sind auch Parkmöglichkeiten vorhanden. Es geht an einem kurzen Feldweg zum eigentlichen Rundweg. Hier führen Sie kleine "Bienen-Täfelchen" nach Thannhöfl (dies ist mit 525 Meter auch der tiefste Punkt der Wanderung). Wer absteigt muss auch wieder hinauf nach Hetzenbach, was aber mit ausreichend Pausen und den abwechslungsreichen Infos zur Bienenwelt gut zu schaffen ist.

Eine eigene Beschilderung gibt es nicht, aber entlang der "Bienchen" ist der Weg nicht zu verfehlen! Für Kinderwägen ist der Weg nicht geeignet! Gutes Schuhwerk ist gerade im Frühjahr immer empfehlenswert, da sich da und dort in manchen Ecken noch Schnee oder Eis befinden kann.

Der Wanderweg führt durch ein kleines Biotop, dass sich gerade im Frühjahr mit blühenden Weiden und summenden Insekten sehr lebendig zeigt. Die Wanderung, die nicht nur für Erwachsene viele Erkenntnisse über die Bienen bringt, ist insbesondere auch für Kinder, ja selbst Jugendliche, reizvoll und bietet neben zahlreichen Ausblicken auch viel Sehenswertes, wenn man sich für die erwachende Natur interessiert.

Bitte denken Sie aufgrund der Corona-Situation auch daran, dass keine Lokale und Geschäfte geöffnet sind und nehmen Sie ausreichend zu Trinken und bei Bedarf zu Essen mit. Auch an warme Kleidung sollten Sie denken, da doch noch recht frische Temperaturen vorherrschen. Während es in der Sonne oft schon recht warm ist, kann es bei bedecktem Himmel oder in den Waldstücken widerum noch recht kalt sein. "Zwiebellook" ist jedenfalls immer ein guter Tipp!

Wenn Ihnen noch nach einem Abstecher ist, bietet sich noch ein Besuch auf der Burgruine Lobenstein, direkt in Zell gelegen, an. Neben der Burg laden mächtige Steinriesen hinter der Burgruine zum Staunen ein. "Als hätte man sie nebeneinander aufgeschlichtet", mag es dem einen oder anderen durch den Kopf gehen beim Anblick der großen Felsen, die auch als "Helfenstein" bekannt sind. Im Mittelalter glaubte man, dass man beim Durchschlüpfen zwischen den Felswänden von Krankheiten, Lastern oder Ängsten befreit wurde. Wikipedia schreibt dazu: "Die dem Brauch zugrundeliegende Idee dürfte gewesen sein, beim Durchzwängen durch einen engen Pass, dem Geburtskanal vergleichbar, anhaftendes Übel (Krankheit, Verwünschung, Sündenlast) abzustreifen.  Egal ob man daran glaubt oder nicht: Mut erfordert es allemal, macht aber auch Spaß!