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St. Anna Kircherl Thürnstein

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Beschreibung

St. Anna Kircherl in Thürnstein

Das Sankt Anna Kircherl in Thürnstein
Das neubarocke Kleinod wurde 1995 von der Dorfgemeinschaft neu errichtet Immer wenn das Glöckerl geläutet hat, sind wir Kinder zur Straße hinunter gelaufen und haben auf das Zwieseler Kreuz gewartet. Neugierig haben wir den an uns vorbei gehenden Wallfahrern auf ihrem Weg nach Neukirchen b. Hl. Blut zugeschaut. Als dann das Läuten von der alten Schleif verstummt war, sind wir wieder heimgegangen.
Dann brannte die Schleif ab, doch die kleine Glocke wurde gerettet und aufbewahrt, blieb aber viele Jahre stumm.
 
Sie blieb stumm, bis sich im Jahr 1993 beherzte Leute zusammengetan haben, um einen Verein zu gründen, mit dem Ziel, für die Dorfgemeinde ein Kircherl zu bauen. Noch im gleichen Jahr wurde mit dem Bau begonnen. Zwei Jahre lang hielt die Dorfgemeinschaft fest zusammen, konnte den Bau im Jahr 1995 vollenden und das Kircherl einweihen. Mit der Dorfgemeinschaft ist die 1822 aufgelöste politische Gemeinde Thürnstein gemeint, die aus den Ortsteilen Berghäusl, Silbersbach, Impflgut, Schwarzau, Schrenkenthal und Thürnstein bestand.
 
Doch jetzt wollen wir das Kircherl anschauen. Um es kennen zu lernen, folgst du, lieber Leser, am besten unserer Beschreibung und lässt dich von uns führen.
Ganz gleich von welcher Seite man sich nähert, von überall erwartet uns ein schöner Anblick. Wir gehen zuerst um das Kircherl herum. Die Bäume dahinter breiten ihr Laubdach wie zwei schützende Hände aus. Im Osten, Südosten und Süden schließt die Bergkette vom Zwercheck über den Arber und zum Schwarzeck über den Arber und zum Schwarzeck unser Blickfeld ab. Schaut man nach Westen, sieht man hinter Lam den Frahelser Buckel und den Hohen Bogen hervorschauen. Mit dem Eindruck dieser schönen Landschaftsbilder betreten wir über den kleinen Vorbau das Innere der Kirche.
 
Sie ist im neubarocken Baustil erbaut, das heißt, sie ist so gebaut, wie man im 17. Jahrhundert die Barockkirchen gebaut hat, wurde aber in der Neuzeit erstellt.
 
Das Innere ist hell und lichtdurchflutet. Unser Blick wird durch ein Bild mit ganz besonderer Ausstrahlung gefangen genommen: Das Altarbild mit dem Titel: „Maria lernt lesen“ zieht uns in seinen Bann. Der vom Himmel kommende Strahl fällt auf die Heilige Anna, die ihrer Tochter das Lesen lernt. Der Strahl scheint aber auch uns selber zu erreichen. Wir setzen uns in eine Bank und lassen das Altarbild und die vielen anderen schönen Ausstattungsgegenstände auf uns wirken. Anna lernt Maria nicht nur das Lesen der Buchstaben auf dem Pergamentbogen, sondern auch das Lesen der Himmelsbotschaft und das Verstehen der großen Aufgabe, die auf sie wartet.
 
Das Läuten der Glocke vom zwölf Meter hohen Turm reißt uns aus unseren Träumen und wir gehen wieder. Die Eindrücke aus dem Sankt Anna Kircherl in Thürnstein tragen wir noch lange in uns mit.
Und immer wenn wir im Frühjahr das Glöckerl um die Mittagszeit läuten hören, wissen wir: Das Zwieseler Kreuz geht wieder an unserem Dorf vorbei.

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Besonders geeignet

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für Kinder (jedes Alter)

Anfahrt

zu Fuß

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