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Stein des Jahres 2012, Der Quarzit des Osser`s LW - 2.3

Sicherheitsinformationen

SicherheitshinweiseVerkehrsrechtlicher Hinweis:

An gesicherten Bahnübergängen in Tschechien gilt:
weises Blinklicht = Anlage in Betrieb
rotes Licht (Wechsellicht rechtes-linkes-rechtes) = Schienenfahrzeug nähert sich!
kein Licht = ANHALTEN (gilt wie Stop-Schild) und Verkehrsbeobachtung!

Im Kreisverkehr hat das Fahrzeug, das sich auf dem Kreisverkehr befindet, automatisch Vorfahrt. Vorsicht! Nur solange, wenn nicht durch Verkehrsschilder aufgehoben!Gute Fahrt und schön oben bleiben wünscht
Alfredo, der Oldrocker!
weitere Infos und Tourentipps für Fahrten in Tschechien siehe: https://motorradtouren.klingseisen.net



Beschreibung

Der Osser, der markanteste und höchste  Berg (1266m)  im Künischen Gebirge "Královský Hvozd"

Der Osser, der markanteste und höchste  Berg (1266m)  im Künischen Gebirge "Královský Hvozd" = (königlicher Wald). Beiderseits dieses Gebirgskammes befinden sich "Super" Motorradstrecken in herrlicher, noch zum Teil unberührter Landschaft.  Auf den Schmugglerpfaden (Schwirzer) (heute gut ausgebaute Straßen) fahren wir durch den Böhmerwald. Viele Sehenswürdigkeiten, wie der Further Drache "Tradinno", Drachensee  oder der Greifvogelpark in Grafenwiesen liegen auf der Strecke.

weitere Informationen

Tourenbericht:
Motorradtour: Um den Stein des Jahres 2012 „Der Quarzit des Osser`s“ LW - 2.3

Der Stein des Jahres 2012 ist der Quarzit des Osser´s. Deshalb umrunden wir (meine BMW
K 75 und ich) den Osser, (Ostrý) 1293 m hoch. Er ist der markanteste und schönste Berg im Bayerisch/ Böhmerwald. Er bildet mit 8 weiteren Bergen ein Hufeisen, in das der Lamer Winkel eingebettet ist. Der Quarzit ist der härteste Quarz weltweit. Bis 1962 wurde im Osser noch Flussspat abgebaut. Vor 500 Jahren begann der Abbau von Silber und Kupfer.
Mit 17 Jahren durfte ich in dieses Bergwerk, genannt „Fürstenzeche“ einfahren. Ich musste die nachgeschliffenen Bohrkronen abliefern und die stumpfen Kronen wieder mitnehmen.

Von Arrach über Lohberg ziehen sich schön geschwungene Kurven zum 1038 m hochge-legenem Sattel, genannt „Scheibe“. Ein kurzer Halt an der Hindenburgkanzel. Auf der Felsenkanzel habe ich einen herrlichen Überblick über den Lamer Winkel und die beiden Ossergipfeln. Ein paar Fotos und es geht weiter. Am Brennes empfängt mich der Anblick des Großen Arbers, der auch „König des Bayerischen Waldes“ genannt wird.

Jetzt lasse ich meine BMW laufen. Die kurvenreiche Strecke führt hinunter nach Bayerisch Eisenstein. Für Eisenbahnfreunde bietet sich ein Museum mit einer Drehscheibe für Lokomotiven, an. Hier am Bahnhof war der „Eiserne Vorhang“ (Grenze zwischen Tschechien und Deutschland) am deutlichsten zu sehen. Mitten durch den Wartesaal des Bahnhofsgebäudes war eine Wand aus Holz, um eine Flucht in den Westen zu verhindern.

Wir fahren durch die menschenleere Grenzabfertigung nach Železná Ruda (Böhmisch Eisenstein). Am Ortsbeginn biegen wir links ab. [190] Die Straße steigt wieder auf 955 m an. Zwischen dem Špicák (Spitzberg 1199 m) und der Pancír (Panzer 1214 m), im Wintersportgebiet der Tschechen, befindet sich die Wasserscheide zwischen Nord und Süd in Mitteleuropa.

Eine schöne Motorradstrecke führt hinunter zum Trinkwasserspeicher. Der Úhlavou (Angelbach) wurde zwischen Hamry (Hammern) und Stara Lhota (Freihöls) mit einer 36 m hohen Mauer aufgestaut. 1969 wurde übereilt der See mit 1 Million Kubikmeter Wasser geflutet. Die damalige Besatzungsmacht (UDSSR) wollte am bzw. im Ostrý (Osser) Uran abbauen. Der künstliche See versorgt die Städte Plzen (Pilsen), Nýrsko (Neuern) und Klatovy (Klattau) mit Trinkwasser.

Beim ersten Kreuzung fahren wir in den Ort Nýrsko (Neuern). Entlang des Bergrückens Královský Hrozd (Künisches Gebirge) kommen wir über Chudenin nach Všeruby (Neugedain). Hier biegen wir links in Richtung Grenze [184] nach Bayern ab. Dieser Grenzübergang war früher ein Handelsweg zwischen Regensburg und Plzen (Pilsen). Im Jahre 1040 fand hier die Schlacht zwischen Herzog Bretislav I und Heinrich III statt.

An der ersten Abzweigung nach rechts auf deutscher Seite steht eine männliche Figur mit einem Hund und einem Rind gehauen aus Stein gehauen. Es ist das Schwirtzer- (Schmuggler- oder Pascher-) Denkmal.

Parallel zur Grenze fahren wir durch die Orte Schachten, Gaishof und Dahberg. Es liegt wieder ein Stausee vor uns, der der Hochwasserregulierung dient.. Den Namen „Drachensee“ bekam der See vom Drachenstich, ein 500 Jahre altes Volksschauspiel. .„Tradinno“, ein auf Beinen gehender Roboter, in der Gestalt eines Drachen´s, wird von einem Ritter besiegt Der Drache stellt das Böse dar. Die Stadt Furth im Wald bietet im August 10 Aufführungen dieses Schauspiels. Ebenfalls im August findet an drei Tagen das mittelalterliche Lagerleben „Cave Gladium“ statt. Den Drachen kann man in seiner Höhle besuchen. (Sehenswert)

Vor dem Straßentunnel fahren wir auf der Kötztinger Straße nach Rimbach. Am Ortsbeginn führt eine kleine Straße zu der Burgruine „Lichteneck“. Diese dient als Kulisse für Theater-aufführungen.
Nach Rimbach treffen wir ( meine BMW und ich) auf die Staatstraße von Arrach nach Bad Kötzing. Wir folgen ihr in Richtung Grafenwiesen.

Nach ca. 1 km fahren wir in einer Linkskurve geradeaus. Der Wegweiser zeigt Richtung Feßmannsdorf 2 km. Im Wald liegt links der Greigfvogelpark. Hier machen wir Pause. Bei Kaffee und Kuchen auf der Sonnenterasse beobachte ich das dahingleiten der Herrscher der Lüfte. Auf 7500 qm leben 75 Tiere. Die Vielfalt (33 verschiedene Arten) ist in Deutschland einmalig. Die Falknerei bietet laufend Vorführungen an. Beinahe hätte ich die Zeit vergessen.

In Bad Kötzting biegen wir am zweiten Kreisverkehr in das Zellertal ein. Wir wollen noch ein paar Kurven fahren. Genussvoll schwingen sich die Kurven durch das liebliche Tal. Beim Abbiegen nach links in den Ort Arnbruck fällt mein Blick in eine Gartenanlage mit herrlichen Glaskunstwerken. Diese Anlage muss ich mir ein anderes Mal ansehen, mit viel
Zeit..

Zügig geht es den Berg hinauf. Jetzt sind meine BMW und ich im richtigem Element.
Am Sattel „Eck“ überqueren wir den europäischen Fernwanderweg „E 6“ , der von der Ostsee über die Wachau an die Adria führt. Jetzt tauchen wir wieder in den Lamer Winkel ein. Locker schwingen wir die letzten Kurven bis nach Arrach.

Meine BMW hat mich wieder gut nach Hause gebracht. Wir sind ein gutes Team.
Den Gästen im Lamer Winkel wünsche ich einen schönen Urlaub und erlebnisreiche Fahrten,
Euer Oldrocker Alfredo!

Kontakt - Ansprechpartner

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Lam
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Marktplatz 1
93462 Lam
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Verpflegung

Einkehrmöglichkeit

Start

Lam ; Marktplatz 1

Ziel

Lam ; Marktplatz 1

Tourendaten

nicht definiert
126,36 km
02:24
1.634 m
1.061 hm
395 hm

Beste Jahreszeit

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
nicht definiert
ungeeignet
witterungsbedingt
geeignet

Wegbelag

Höhenprofil

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