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ehemalige Sprungschanze

Beschreibung

Erinnerung an die "Hohenbogen-Schanze" aus den 1950er Jahren

Die Infotafel erzählt von der Entstehung der Schanze im Jahr 1952, die durch großes ehrenamtliches Engagement und Holzspenden aus der Bevölkerung ermöglicht wurde. Mit einer Gesamtlänge von 86,9 Metern war sie eine beachtliche Holzkonstruktion. Dokumentiert sind auch die sportlichen Höhepunkte: Wettbewerbe wie das Pokalspringen oder der „Bayerwaldsprunglauf“ mit über 60 Teilnehmern aus Süddeutschland und Österreich fanden hier statt. Den Schanzenrekord stellte Sepp Kleisl aus Garmisch-Partenkirchen 1955 mit 52,5 Metern auf. Für Aufsehen sorgte zudem der Flugversuch von Hans Rank, der 1954 vor rund 1.000 Zuschauern mit einem selbstgebauten „Hohenbogen-Schmetterling“ sprang. Den letzten großen Höhepunkt erlebte die Anlage am 16. März 1958 beim „Grenzwaldspringen“ vor 2.500 Besuchern. Schon ein Jahr später verlagerte sich das Interesse in der Region endgültig auf den alpinen Skisport, 1959 endeten die Wettkämpfe, 1965 wurde die Schanze schließlich abgetragen.

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