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Berge

Themenwochenende vom 24. bis 26. Juni 2022

Cham in Flammen - der Trenck vorm Tor

Informationen zu den Veranstaltungen am Themenwochenende des Luckner-Jubiläumsjahres finden Sie demnächst hier.

Mehr Informationen zu Graf Luckner und der Stadt Cham

Berge

Neuigkeiten aus dem Naturpark Oberer Bayerischer Wald

Aussichtsplattform „Gipfelsteig“ am Hohenbogen ist ab sofort wieder täglich geöffnet!

Öffnungszeiten:
Die Aussichtsplattform im sektor.f ist ab sofort wieder zu den unten angegeben Zeiten geöffnet.
Der Zugang zur Aussichtsplattform erfolgt über ein automatisiertes Kassensystem. Die Plattform ist TÄGLICH GEÖFFNET und zwar zu folgenden Zeiten, sofern ein sicherer Aufstieg möglich ist.

Januar, Februar, März + November, Dezember
10:00 – 16:00 Uhr

April + Oktober
09:00 – 18:00 Uhr

Mai, Juni, Juli, August, September
08:00 – 20:00 Uhr

Bei schlechter Witterung (z.B. Vereisung, starker Wind, starker Regen, starker Schneefall) muss die Plattform aus Sicherheitsgründen geschlossen werden.
Tagesaktuelle Informationen hierzu gibt es Dienstag bis Sonntag unter:
Tel. +49 9947 / 1222
Aktuelle Infos unter www.sektor-f.de

 

WeltKunstMuseum wieder geöffnet

Seit 1. Mai lädt das "WeltKunstMuseum" im Altrandsberger Schloss kulturinteressierte Besucher ein.

Das Schloss, eine Vierflügelanlage aus dem 16. und 17. Jahrhundert, wurde von 1981 bis 1999 von der Gemeinde Miltach aufwendig saniert. Der geschlossene Innenhof mit seinen Arkadengängen versprüht einen Hauch der Atmosphäre vergangener Zeiten.

Das „WeltKunstMuseum“ ist im Ostflügel des Schlosses untergebracht. In thematisch gegliederten Schaukästen werden Nachbildungen von teilweise weltberühmten Museumsobjekten präsentiert. Man müsste zahlreiche Museen und Galerien in aller Welt besuchen, um die Originale bestaunen zu können. Die Ausstellungsstücke bieten einen Querschnitt durch die gesamte Kunst- und Kulturgeschichte des Abendlandes von der Steinzeit bis zum Barockzeitalter. Bei den Exponaten handelt es sich um Leihgaben der ortsansässigen Firma ARA-Kunst in Altrandsberg.

Die Ausstellung spannt einen Bogen von der Steinzeit, Bronze- und Eisenzeit über die Kelten, Skythen und Thraker, das alte Ägypten und Kreta, die griechische Antike und das Römische Reich bis zu den Kunstepochen Romanik, Gotik, Renaissance und Barock. Ein Besuch ist nicht nur für Schulklassen interessant. Auch bei einer Fahrradtour am Wochenende auf dem Donau-Regen-Radweg lohnt sich ein Zwischenstopp zum Besuch des Schlossmuseums hoch über dem Perlbachtal.

Geöffnet: Mai bis Oktober, Sonn- und Feiertag 14.00 – 17.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

Schloss Altrandsberg, 93468 Miltach,

Tel. 09944/3415-15 (Gemeinde Miltach)

Foto: Hermann Holzer

50 Jahre Oberpfälzer Handwerksmuseum Rötz-Hillstett

Jubiläumsausstellung

In diesem Jahr feiert das Oberpfälzer Handwerksmuseum Rötz-Hillstett sein 50-jähriges Jubiläum. Gefeiert wird mit der Jubiläumsausstellung „50 Jahre Museum“ vom 1. Mai bis 30. September 2022 und einem bunten Rahmenprogramm.  

In der Ausstellung wird die Entstehung und Entwicklung des Museums in Hillstett aufgezeigt: von der Geburtsstunde im Jahr 1972 bis zum Oberpfälzer Handwerksmuseum, wie man es heute kennt. Außerdem werden Museumsschätze präsentiert: Besucher haben die Möglichkeit Objekte zu sehen, die noch gar nicht oder lange nicht mehr öffentlich zugänglich waren, aber ein Teil der 50-jährigen Geschichte sind. Ergänzt wird die Sonderausstellung auch durch Objekte aus dem Bestand des Rötzer Heimatmuseums.

Die Ausstellung wurde vom Kulturreferat des Landkreises Cham konzipiert und betreut.

Die Geburtsstunde des Oberpfälzer Handwerksmuseums Rötz-Hillstett war 1972, bei einer Besprechung in der Wutzschleife, dort wurde der Standort des Museums und die Finanzierung geklärt. Der Seebarnhammer war das erste Objekt, dass im Handwerksmuseum seine neue Heimat fand, es folgten der Salzfriedlhof, die Brettsäge Saxlmühle und eine Dampfsäge. 1979 wurde ein Museumsgebäude gebaut, in dem verschiedene Handwerksberufe dargestellt werden. Seit 1. Mai ist das Museum regulär geöffnet und freut sich auf Besucher.

Rahmenprogramm:

Sonntag, 15. Mai 2022: Internationaler Museumstag mit Museumsquiz und Handwerksvorführungen

Sonntag, 24. Juli 2022: Handwerksvorführungen

Mittwoch, 7. September 2022: Aktionstag „Mit den Großeltern unterwegs in den Museen“ mit Handwerksvorführungen

jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr

Öffnungszeiten

1. Mai bis 30. September: freitags, samstags, sonn- und feiertags von 14 Uhr bis 17 Uhr

Kontakt:

Kulturreferat Landratsamt Cham, Karin Hirschberger, Tel. 09971 / 78 595, Email: [email protected]

Fotos: Karin Hirschberger

  

7 Gipfel Bayerns

Der Große und der Kleine Arber

Skiparadies und urtümliche Natur: der Große und der Kleine Arber. Sie sind wie ungleiche Brüder. Gemeinsam haben sie die faszinierende Landschaft und die einzigartige Flora und Fauna: Auerwild, Orchideen und schwimmende Inseln auf den Arberseen.

Der Große Arber in Niederbayern ist als "König des Bayerischen Waldes" Touristenmagnet, der Kleine Arber, höchster Berg der Oberpfalz, beeindruckt durch romantische Wildnis und Unberührtheit. Doch sie gehören zusammen wie Brüder: Sie teilen eine faszinierende Landschaft, Pflanzen- und Tierwelt. Von einem Gipfel blickt man auf den anderen. Wanderwege verbinden sie. Und doch trennt sie seit der Gebietsreform ab 1972 eine politische Grenze, die über die Gipfel verläuft. Der Große Arber liegt nach wie vor in Niederbayern – er ist mit 1.456 Metern der höchste Gipfel des Regierungsbezirks. Der 1.384 Meter hohe Kleine Arber ist seither der höchste Berg der Oberpfalz.

Der König des Bayerischen Waldes

Der Große Arber ist der höchste Berg im Bayerischen Wald und der höchste bayerische Berg außerhalb der Alpen. Heute führt eine moderne Bergbahn zum Gipfel – deswegen ist der Große Arber das größte Familienskigebiet in der Region und im Sommer ein beliebter Wanderberg. Als einziger Gipfel im Bayerischen Wald erreicht der Große Arber die Waldgrenze. Schon allein deshalb nimmt er eine botanische Sonderstellung ein und ist im Winter bekannt durch seine "Abermandl", die schönen und bizarren Figuren, die Schnee und Eis formen.

Weiderechtler

Eine weitere Besonderheit, die es am Großen Arber gibt, sind seine jahrhundertealten Traditionen. Noch immer treiben „Weiderechtler“ jeden Sommer ihre Rinder auf die traditionellen Waldweiden, die „Schachten“. Diese 500 Jahre alte Kulturlandschaft würde es ansonsten nicht mehr geben. Geschichte spielt ohnehin schon immer eine große Rolle am Großen Arber. In Bayerisch Eisenstein, am Fuße des Berges, verlief bis zum Fall des Eisernen Vorhangs der Grenzzaun. Damals baute die Bundeswehr zwei Radarkuppeln, um während des Kalten Krieges den Flugverkehr des „Ostblocks“ zu überwachen. Ihre weißen Kuppeln dominieren noch immer den Gipfel des Großen Arber.

Der kleine Bruder lockt mit unberührter Natur

Direkt gegenüber liegt der Kleine Arber. Er ist der ruhigere und natürlichere der beiden Brüder und auch weitaus unbekannter als der Große Arber. Wer zum Gipfelkreuz will, muss zu Fuß aufsteigen. Für Wanderfreunde ein Paradies. Und genau das macht den Kleinen Arber aus, seine Ruhe und Unberührtheit. Nicht umsonst liegt hier die Kernzone des Auerwild-Schutzgebietes. Der seltene und scheue Waldvogel liebt die Hänge des Kleinen Arber. Nur noch wenige Exemplare gibt es von dem prachtvollen Vogel in Deutschland. Sein Federkleid ist besonders und bei der Balz ein echter Blickfang. Am Fuße des Kleinen Arber liegt ein Eiszeitrelikt: der Kleine Arbersee. Auf ihm hat sich eine Besonderheit herausgebildet, die schwimmenden Inseln. Als die Arberregion fest in der Hand der Glasherstellung war, wurde der Kleine Arbersee für die Holztrift genutzt.

Schutz und Pflege

Die beiden Berge mit ihren Besonderheiten erklärt am Großen Arber Biologe Wolfgang Diewald, der den Bestand gefährdeter Pflanzen dokumentiert und sichert. Bauer Ludwig Fritz treibt seine Kühe wie jeden Sommer auf die traditionellen „Schachten“ und in Bayerisch Eisenstein erinnert sich Adrian Kreuzer an den Eisernen Vorhang. Am Kleinen Arber sorgt sich Gebietsbetreuerin Anette Lafaire um das Auerwild und versucht die schwimmenden Inseln vor einer invasiven Pflanze zu retten, und Markus Schmidberger möchte sichergehen, dass Kreuzotter und Feuersalamander auch weiterhin am Kleinen Arber heimisch bleiben.

BR Fernsehen, 16.04.2022, 19:15 Uhr, 43 Min, Folge 3: 7 Gipfel Bayerns - Folge 3: Der Große Arber und der Kleine Arber

Bild: BR / Tangram Film International

 

WeltSpielZeug im Wallfahrtsmuseum

Die Kinderrechtsorganisation Plan International ist zu Gast im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut. Bis 25. September 2022 tummeln sich dort Puppen aus Bananenblättern und Fische aus Plastikflaschen, Flugzeuge aus Dosenblech und Autos aus Holzresten, Rikschas aus Draht und Radios aus Pappe. Auch Masken aus Pappmachee, Fußbälle aus alten Badelatschen und vieles mehr, was Kinder von drei Kontinenten fantasievoll aus Natur- und Reststoffen gefertigt haben, sind zu bestaunen. Die Ausstellung lädt auch zu einer Bilderreise ein, die Eindrücke aus dem Lebensumfeld der Kinder in fernen Regionen vermittelt. Sie regt an zum Nachdenken über Globalisierung und Konsum, Nachhaltigkeit und Kinderrechte.

Und sogar in der Dauerausstellung des Wallfahrtsmuseums gibt es historisches Spielzeug zu entdecken.

Wallfahrtsmuseum, Marktplatz 10, 93453 Neukirchen b. Hl. Blut
Tel. 09947/940821, [email protected]
Weitere Infos, z. B. zu Begleitveranstaltungen unter www.wallfahrtsmuseum.de
Öffnungszeiten: Di-Fr 9-12 und 13-17 Uhr, Sa, So und Feiertag 10-12 und 13-16 Uhr.
Karfreitag, 15.05., bis 12 Uhr geöffnet.

Foto: Hubschrauber aus Dosenblech, Plan International

Der Steg im Arracher Moor ist wieder gefahrlos begehbar

Seit 2006 führt ein Bohlensteg durch das Arracher Moorgebiet. Von diesem Steg aus kann man die Natur wunderbar beobachten. Der Steg wurde an einigen Stellen erneuert und ist wieder gefahrlos begehbar.

17. Birdrace

Bericht vom Rötelseeweiher

Am 2. Mai 2020 fand der bundesweite Birdrace, bereits schon der Siebzehnte, des DDA statt. Zwar aufgrund der aktuellen Situation etwas anders aber mit den nötigen Sicherheitsmaßnahmen war es dennoch möglich.

Beim "Birdrace" geht es darum, an einem Ort innerhalb von 24 Stunden so viele Vögel wie möglich durch sehen oder hören zu bestimmen. Unsere Gebietsbetreuerin Anette Lafaire war mit vor Ort beim Naturschutzgebiet Rötelseeweiher. Begleitet wurde diese spannende Aktion von einem Kamerateam des Bayerischen Rundfunks. Insgesamt konnten 77 Arten dort gezählt werden.